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Ransomware: Wie Sie sich vor Ransomware schützen können

Ransomware ist eine Malware, die einen Computer infiziert und sperrt, bis der Benutzer eine Gebühr für die Wiederherstellung des Zugriffs auf die Daten entrichtet. Es kann über eine böswillige heruntergeladene Datei, eine Sicherheitsanfälligkeit in einem Netzwerkdienst oder sogar eine Textnachricht in das System gelangen. Einige der bemerkenswertesten Beispiele für Ransomware sind CryptoLocker, CryptoWall, WannaCry und Petya.

In vielen Fällen wird der Computer durch infizierte Werbung auf legitimen Websites infiziert, manchmal aber auch durch infizierte heruntergeladene Programme.

 

Wie Sie sich vor Ransomware schützen können

Die Zahlung eines Lösegelds garantiert nicht die Wiederherstellung Ihrer Dateien. Der beste Schutz vor den Auswirkungen von Ransomware besteht darin, sich nicht anstecken zu lassen. Mit den folgenden Maßnahmen können Infektionen mit Ransomware eingedämmt und bisweilen sogar vermieden werden:

 

1. Verwenden Sie ein aktualisiertes Antivirenprogramm

Verwenden Sie eine Virenschutzlösung mit Anti-Exploit-, Anti-Malware- und Anti-Spam-Modulen, die ständig aktualisiert wird und aktiv Scans durchführen kann. Stellen Sie sicher, dass Sie die optimalen Einstellungen nicht überschreiben und sie täglich aktualisieren.

 

2. Planen Sie Dateisicherungen

Führen Sie regelmäßig Datensicherungen durch (entweder lokal oder in der Cloud), damit Sie verlorene Daten wiederherstellen können. Sicherungen sollten nicht auf einer anderen Partition in Ihrem PC gespeichert werden, sondern auf einer externen Festplatte, die nur für die Dauer der Sicherung mit dem PC verbunden ist.

 

3. Halten Sie Windows auf dem neuesten Stand

Halten Sie Ihr Windows-Betriebssystem und Ihre anfällige Software - insbesondere den Browser und die Browser-Plug-Ins - mit den neuesten Sicherheitspatches auf dem neuesten Stand. Exploits verwenden Schwachstellen in diesen Komponenten, um Malware automatisch zu installieren.

 

4. Lassen Sie die Benutzerkontensteuerung aktiviert

Benutzerkontensteuerung benachrichtigt Sie, wenn Änderungen an Ihrem Computer vorgenommen werden, für die eine Berechtigung auf Administratorebene erforderlich ist. Lassen Sie die Benutzerkontensteuerung aktiviert, um die Auswirkungen von Malware zu verringern oder zu blockieren.

 

5. Befolgen Sie die sicheren Internetpraktiken

Befolgen Sie die sicheren Internetpraktiken. Besuchen Sie keine fragwürdigen Websites, klicken Sie nicht auf Links und öffnen Sie keine Anhänge in E-Mails aus unsicheren Quellen. Vermeiden Sie das Herunterladen von Apps von unbekannten Websites - installieren Sie nur Software von vertrauenswürdigen Quellen. Geben Sie keine personenbezogenen Daten in öffentlichen Chatrooms oder Foren an.

 

6. Aktivieren Sie Werbeblocker

Aktivieren Sie Werbeblocker und Datenschutzerweiterungen (z. B. AdBlock Plus), um schädliche Anzeigen zu reduzieren. Erhöhen Sie Ihren Online-Schutz, indem Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Webbrowsers anpassen. Alternativ können Sie eine Browsererweiterung in Betracht ziehen, die JavaScript blockiert (z. B. NoScript).

 

7. Verwenden Sie Anti-Spam-Filter

Implementieren und verwenden Sie einen Anti-Spam-Filter, um die Anzahl infizierter Spam-E-Mails zu verringern, die Ihren Posteingang erreichen.

 

8. Deaktivieren Sie Flash

Wenn möglich, virtualisieren oder deaktivieren Sie Adobe Flash vollständig, da dieses Plugin wiederholt als Infektionsvektor verwendet wurde.

 

9. Aktivieren Sie Richtlinien für Softwareeinschränkungen

Wenn auf Ihrem Computer eine Windows Professional- oder Windows Server-Edition ausgeführt wird oder wenn Sie Systemadministrator im IT-Team des Unternehmens sind, aktivieren Sie Richtlinien für Softwareeinschränkungen, um ausführbare Dateien von bestimmten Speicherorten aus zu blockieren.

Das ist nur unter Windows Professional oder Windows Server möglich. Die Option Richtlinien für Softwareeinschränkung finden Sie im Editor für lokale Sicherheitsrichtlinien. Nachdem Sie unter Zusätzliche Regeln auf die Schaltfläche Neue Richtlinien für Softwareeinschränkung erstellen geklickt haben, sollten Sie die folgenden Pfadregeln auf die Sicherheitsstufe Nicht zugelassen stellen:

• "%username%\\Appdata\\Roaming\\*.exe"
• "%appdata%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup\\.*exe"
• C:\\\*.exe
• "%temp%\\*.exe"
• "%userprofile%\\Start Menu\\Programs\\Startup\\*.exe”
• "%userprofile%\\*.exe”
• "%username%\\Appdata\\*.exe”
• "%username%\\Appdata\\Local\\*.exe”
• "%username%\\Application Data\\*.exe”
• "%username%\\Application Data\\Microsoft\\*.exe”
• "%username%\\Local Settings\\Application Data\\*.exe”

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