Bleiben Sie unterwegs online, ohne Ihre Datensicherheit aufs Spiel zu setzen!

Verfasser: Cristina Nica



Verhaltensweisen, um neugierige Späher von Ihren Daten fernzuhalten


Es ist kein Geheimnis, dass hin und wieder private Daten ohne Ihr Wissen ins Internet gelangen. Wir sind z. B. sicher, dass Sie in der Vergangenheit nicht nur einmal Spam-E-Mails von wildfremden Menschen bekommen haben. Doch wie sind die ohne Ihr Wissen an Ihre E-Mail-Adresse gekommen?

Nun, die meisten Bedrohungen gehen direkt von Ihrem Computer aus. Verschiedene Arten von Schad-Software lesen die Informationen aus Ihrem Computer aus und verbreiten sie. Deshalb ist der erste und wichtigste Schritt zu mehr Sicherheit die Installation eines Virenschutzprogrammes auf Ihrem Computer.

Das Team von Bitdefender Tech-Assist gibt Ihnen gerne weitere Tipps, wie Sie sicher und nahezu sorglos im Internet surfen können, ohne Ihre Daten preiszugeben.



  1. Fangen wir bei Ihnen zu Hause an. Ist Ihre Internetverbindung geschützt? Dazu brauchen Sie nicht nur ein Virenschutzprogramm, sondern auch Verschlüsselung. Nehmen wir an, Sie haben ein WLAN. Sorgen Sie dafür, dass ihr WLAN mit einem Passwort geschützt ist und dass dieses Passwort schwieriger zu knacken ist als das verbreitete „12345678“. Surfen Sie auch schon mal im Café, wo Sie ein kostenloses WLAN mit Anderen teilen? In dem Fall sollten Sie dafür sorgen, dass Sie, wenn Sie wirklich mit privaten Daten arbeiten müssen, dies nur auf sicheren Websites tun, die mit HTTPS, statt HTTP, beginnen. Noch besser: Sie verwenden einen sicheren Browser wie Bitdefender SafepayTM.

  2. Die meisten von uns verbringen auch viel Zeit in sogenannten sozialen Netzwerken. Die oberste Regel hier ist natürlich, nichts zu posten, was niemand anderes zu sehen bekommen soll. Ob Sie es öffentlich oder privat posten, spielt dabei keine Rolle; Privates kann zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich werden. Wenn Sie also ein Online-Profil für sich erstellen, bedenken Sie, was Sie dem Internet über sich preisgeben möchten. Meinen Sie wirklich, es sei eine gute Idee Ihre private Telefonnummer anzugeben?
  3. Verwenden Sie zur Übertragung von Dateien über das Internet vertrauenswürdige Kanäle. Als zusätzliche Sicherheit können Sie die Dateien noch verschlüsseln, entweder mit einem passwortgeschützten Archiv oder einem Verschlüsselungsprogramm.
  4. Als nächstes können Sie alle Ihre Passwörter etwas sicherer gestalten. Verwenden Sie dazu Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, damit sie schwerer zu knacken sind. Je komplexer das Passwort, desto sicherer Ihre Daten. Wenn Ihr Passwort z. B. der Name Ihres Haustiers, Ihres Partners oder Ihr Geburtsdatum ist, empfehlen wir dringend, sich etwas anderes einfallen zu lassen. Und machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie komplexere Passwörter vergessen könnten. Sie können sichere Passwortverwaltungsprogramme wie die Bitdefender Geldbörse benutzen, um Ihre Passwörter zu speichern und abzurufen. Auf keinen Fall sollten Sie Ihre Passwörter in einer einfachen Textdatei auf Ihrem Computer oder gar Ihrem Desktop speichern.

  5. Ignorieren Sie die Phishing-E-Mails, die immer wieder in Ihrem Posteingang landen. Geben Sie nicht der Versuchung nach, wildfremden Leuten die angefragten Informationen zu übermitteln. Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine bestimmte E-Mail vertrauenswürdig ist, machen Sie einen kleinen Test. Wenn die E-Mail zum Beispiel von Ihrer Bank zu sein scheint, sehen Sie sich die E-Mail-Adresse genauer an und vergewissern Sie sich, dass die Domain hinter dem „@“ tatsächlich die Ihrer Bank ist. Sie können auch bei Ihrer Bank anrufen und nachfragen, ob sie die E-Mail geschickt hat. Verwenden Sie dazu die Telefonnummer auf der Website Ihrer Bank, nicht die aus der verdächtigen E-Mail.
  6. Räumen Sie von Zeit zu Zeit Ihren Browser auf. Dadurch wird nicht nur der Verlauf gelöscht, sondern auch sämtliche Informationen, die während der Browser-Sitzungen in Cookies über Sie gesammelt wurden. Sie können die Cookies und den Verlauf entweder durch ein professionelles Löschprogramm oder direkt in den Einstellungen des Browsers löschen.
  7. Wenn Sie sensible Dateien auf Ihrem Computer/Laptop gespeichert haben, sollten Sie Ihr Benutzerkonto mit einem Passwort schützen und sich jedes Mal abmelden, wenn Sie ihn aus den Augen lassen. Sie können auch Software wie Bitdefender Vault benutzen, die Ihre sensiblen Dateien mit einem Passwort schützt, das nur Sie kennen.

  8. Mit dem immer schneller werdenden technischen Wandel und unserem Wunsch, mit ihm Schritt zu halten, kaufen wir uns tendenziell nach kürzerer Zeit als früher neue Computer und Handys. Bevor Sie also Ihren alten Computer oder Ihr altes Handy wegwerfen, sorgen Sie dafür, dass darauf keine Daten mehr sind, die nicht in falsche Hände gelangen sollten.
    Dazu können Sie die Festplatte des Computers entweder formatieren oder sämtliche Daten auf ihr löschen, bevor Sie den Computer wegwerfen oder jemand anderem überlassen. Sie möchten ja bestimmt nicht, dass ein Fremder Ihr Adressbuch in die Hände bekommt oder Zugriff auf Ihren Posteingang erhält, oder?
  9. Denken Sie darüber nach, verschiedene E-Mail-Adressen zu verwenden. Eine für tatsächlichen Austausch mit Kollegen, Verwandten oder Freunden und eine für das Online-Spiel, das Sie auf jeden Fall spielen möchten, für das Sie sich aber mit einer E-Mail-Adresse registrieren müssen. Sorgen Sie nur dafür, dass sie sich stets darüber klar sind, welche Adresse sie wofür verwenden.
  10. Geben Sie Ihren eigenen Namen doch einmal in eine Suchmaschine ein, um zu sehen, was das Internet über Sie weiß. Wenn Sie dabei etwas finden, was Ihnen nicht passt, können Sie mit den hier aufgeführten Tipps vielleicht etwas dagegen tun. Haben Sie nichts Unerwünschtes gefunden? Dann gratulieren wir zum sicheren und anonymen Surfen.

Jetzt, da Sie wissen, was Sie in der digitalen Weite erwartet, brauchen Sie nicht mehr so viel Angst vor den dunkleren Seiten des Internets haben. Behalten Sie diese Tipps aber im Hinterkopf, um das Beste für Sie aus dem Internet herauszuholen.

Frohes und sicheres Surfen!