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Wearables und Privatsphäre: 5 Tipps zum Schutz Ihrer Daten

Rémi VIRLOUVET

Oktober 20, 2021

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Wearables und Privatsphäre: 5 Tipps zum Schutz Ihrer Daten

Mit Wearables wie Fitnesstrackern und Smartwatches bleiben wir heute jederzeit in Verbindung, zeichnen unsere sportlichen Aktivitäten auf, überwachen unseren Schlaf und verschaffen uns Einsichten in Fitnesslevel und Gesundheitszustand. Doch gleichzeitig drohen auch große Risiken im Hinblick auf unsere Privatsphäre und die Sicherheit unserer Daten.

Wearables sammeln ununterbrochen Daten zu unseren täglichen Aktivitäten und unserer körperlichen Verfassung. Diese Informationen werden verarbeitet, ausgewertet, gespeichert und von manchen Anwendern sogar ganz öffentlich in den sozialen Medien geteilt.

Da die meisten Smartwatches und Fitnesstracker zudem per Bluetooth mit dem Smartphone ihres Besitzers verbunden sind, können Hacker sich über Software-Schwachstellen Zugriff auf die gespeicherten Daten verschaffen.

Mit diesen einfachen Tipps schützen Sie Ihre Privatsphäre und können alle Vorteile Ihres neuesten Wearables ganz unbeschwert genießen:

Optimieren Sie Ihre Datenschutzeinstellungen

Oftmals reichen schon ein paar kleine Änderungen, um das Maximum an Datenschutz herauszuholen. Ändern Sie die Standardeinstellungen für das Gerät selbst, die zugehörige App und die Website des Herstellers und legen Sie damit strengere Datenschutzregeln fest. Vergewissern Sie sich auch, ob Ihre Daten in den sozialen Medien öffentlich zugänglich gemacht werden. Fragen Sie sich, ob wirklich alle Ihre „Freunde“ diese Informationen sehen müssen.

Lesen Sie die Datenschutzerklärung

Anhand der Datenschutzerklärung können Sie sich darüber informieren, welche Daten der Geräthersteller sammelt und wie sie verwendet oder weitergegeben werden. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die juristische Fachsprache zu verstehen oder unklare Formulierungen finden, wenden Sie sich zur Aufklärung direkt an den Hersteller. Sie sollten zudem regelmäßig überprüfen, ob es Änderungen an der Datenschutzerklärung für Ihr Wearable gibt.

Deaktivieren Sie Ortungsdienste und teilen Sie möglichst wenige persönliche Daten

Die Weitergabe von Standortdaten kann besonders dann problematisch werden, wenn Kriminelle auf diesem Weg Ihre Wohn- und Arbeitsadresse ausfindig machen. Nutzen Sie die Ortungsdienste also nur, wenn Sie sie unbedingt brauchen. Denken Sie auch darüber nach, das Gerät bei Nichtbenutzung einfach auszuschalten, um eine übermäßige Datensammlung zu verhindern.

Legen Sie ein Passwort fest und aktivieren Sie Software-Updates

Prüfen Sie, ob Sie für Ihre Smartwatch oder Ihren Fitnesstracker eine Bildschirmsperre oder eine PIN einrichten können. So können Sie sicherstellen, dass bei Verlust oder Diebstahl keine Unbefugten auf Ihre Daten zugreifen können. Es empfiehlt sich zudem, ein Passwort für den Verbindungsaufbau zwischen Ihrem Wearable und Ihrem Smartphone festzulegen und stets die neuesten Sicherheitsupdates zu installieren.

Löschen Sie Ihre persönlichen Daten von nicht mehr genutzte Geräten

Wenn ein Wearable ausgedient hat oder Sie darüber nachdenken, es weiterzuverkaufen, sollten Sie unbedingt alle Ihre gespeicherten Daten dauerhaft löschen. Möglicherweise müssen Sie Ihr Gerät dazu auf die Werkseinstellungen zurücksetzen und einige weitere Schritte beachten. Fragen Sie am besten den Hersteller, wie Sie Ihre persönlichen Daten unwiederbringlich löschen können.

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