Online Sicherheit für Silver Surfer im Internet
Heutzutage ist das Internet aus dem alltäglichen Leben kaum mehr wegzudenken. Es eröffnet unzählige Möglichkeiten den Alltag zu vereinfachen und Zeit und Kosten zu sparen. Insbesondere Senioren sind, neben Kindern und Jugendlichen, aufgrund der Unerfahrenheit im Umgang mit dem Internet, ein sehr beliebtes Angriffsziel für Hacker und Online-Kriminelle. Im Umgang mit Computern und dem Internet sind Senioren meist sehr unbedarft und können selten jemanden um Rat und Hilfe fragen.
Deshalb ist es für die Sicherheit von Senioren im Internet sehr wichtig, dass sie sich mit dem Internet und all seinen Möglichkeiten vertraut machen, Risiken kennen lernen und richtig einschätzen können. Begriffe und deren Bedeutung, wie z.B. Chat, Browser, Hacker, Malware, Spam usw., kennen zu lernen ist dafür die Grundvoraussetzung.
Goldene Regeln für Senioren im Internet
Durch die Unerfahrenheit vieler Senioren im Umgang mit persönlichen Daten und Datensicherheit, dem E-Mail-Verkehr oder dem sicheren Surfen, gelangen diese schnell auf Websites mit Schadsoftware oder laden sich einen Trojaner auf den eigenen Rechner. Ein Antivirenprogramm sollte deshalb zu Allererst installiert werden, um Senioren im Internet vor Viren und Malware zu schützen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, immer die neueste Version eines Browsers zu verwenden.
Besonders Pop-Ups bergen Gefahren auf mit Viren oder Malware verseucht Websites zu gelangen. Das Einschätzen und die Unterscheidung von sicheren und unsicheren Websites ist heutzutage nicht sehr leicht. E-Mail-Adresse oder persönliche Daten sollten deshalb nicht allzu Leichtfertig herausgegeben und frei zugänglich Software installiert werden. Viele Silver Surfer nutzen das Internet zur Kommunikation per E-Mail oder mittels Instant-Messaging. Insbesondere hier sollte man verstärkt darauf achten keine fremden E-Mails oder Links zu unbekannten Seiten geöffnet werden.
Eine weitere Gefahr für Senioren im Internet ist die Nutzung von Online-Zahlung. Sichere Zahlungsmöglichkeiten sind an einer „https“-Verbindung zu erkennen. Das Verlangen nach der Eingabe der eigenen PIN muss kritisch geprüft werden und sollte nicht ohne weiteres Vorgenommen werden. Beim Verdacht auf Betrug sollte umgehend die Bank oder das Kreditinstitut informiert werden. Außerdem kann man Hilfe bei der nächsten Polizeistation oder Verbraucherschutzbehörde erhalten.
Weitere nützliche Ratschläge und Tipps für den sicheren Umgang von Senioren mit dem Internet und den persönlichen Daten, erhalten Sie in Bitdefender E-Guide „Leitfaden zur Online Sicherheit für Silver Surfer“.