Bitdefender
Presse-Center

November 2009

Conficker im BitDefender-Ranking erstmals auf Rang 3

Holzwickede, 10. November 2009 – Was sich in den vergangenen BitDefender E-Threat-Reports bereits angekündigt hat, wurde im Oktober bestätigt. Das seit Monaten dominierende Trojaner-Spitzentrio Clicker, AutorunINF und Wimad ist auseinandergerissen worden. Denn Wimad und Downadup, besser bekannt als Conficker, haben die Plätze getauscht. Dabei erreicht Conficker erstmal eine Infektionsrate von mehr als fünf Prozent. Mit Trojan.Swizzor.6 und Gen:Adware.Heur.wq0@j4oukhei haben sich zudem zwei Neueinsteiger unter den bösartigsten Malware-Bedrohungen positioniert.

Der gefährlichste E-Threat bleibt auch im Oktober Trojan.Clicker.CM. Dieser Trojaner versteckt sich überwiegend auf Websites mit illegalen Anwendungen, wie Cracks, Keygens und Seriennummern für kommerzielle Software. Er wird von Cyberkriminellen vor allem dazu verwendet, Werbeanzeigen innerhalb des Browsers anzuzeigen. Hinsichtlich seiner Erkennungsrate fällt diese Internetbedrohung jedoch erstmals seit Mai wieder unter die 10-Prozent-Marke (9,47). An zweiter Stelle liegt mit 8,54 Prozent der weltweiten Infektionen weiterhin Trojan.AutorunInf.Gen. Dieser verbreitet sich über tragbare Speichermedien wie Flash-Laufwerke, Speicherkarten, USB-Sticks oder externe Festplatten.

Zum ersten Mal auf Rang drei liegt Win32.Worm.Downadup mit 5,29 Prozent. Auch als Conficker oder Kido bekannt, beschränkt der Wurm den Zugang zu Webseiten von IT-Security-Anbietern. Dass Conficker einen erneuten Aufschwung erlebt, könnte jedoch insbesondere an der neuesten Variante des Wurms liegen, die fehlerhafte „Security-Software“ installiert und Rechner so infiziert. (Unter der BitDefender Homepage gibt ein kostenloser Schnelltest Aufschluss darüber, ob sich Conficker auf dem Rechner befindet oder nicht.)

Trojan.Wimad fällt mit 4,90 Prozent von Rang drei auf vier. Der Threat nutzt eine Microsoft-Sicherheitslücke, um Advanced System Format(ASF)-Dateien zu infizieren. Diese werden so modifiziert, dass sie einen entsprechenden Codec herunterladen, um weitere Trojaner zu installieren. Auf dem fünften Platz folgt PDF-JS.Gen. Der Exploit nutzt Sicherheitslücken im Javascript-Engine von Adobes PDF-Reader und führt auf diese Weise einen bösartigen Code im Computer des Benutzers aus. Der polymorphe File-Infector Win32.Sality.OG erreicht mit 2,31 Prozent und Rang sechs eine höhere Platzierung gegenüber dem Vormonat. Auch Trojan.Autorun.AET steigt um eine Position im BitDefender-Ranking (Platz sieben, 2,20 Prozent). Der bösartige Code verbreitet sich über in Windows freigegebene Ordner sowie über Wechseldatenträger. Sobald ein mit ihm infizierter Datenträger eingesetzt wird, nutzt er die Autorun-Funktion in Windows für das automatische Starten von bösartigen Anwendungen.

Rang acht belegt Worm.Autorun.VHG (1,49 Prozent), ein Internet- und Netzwerk-Wurm, der die Windows-MS08-067-Sicherheitslücke ausnutzt, um sich über Fernzugriff mit Hilfe eines speziell präparierten RPC(Remote Procedure Call)-Pakets selbst auszuführen.

Auf Position neun und zehn folgen fast gleichauf die beiden Neueinsteiger des Monats. Trojan.Swizzor.6 (Platz neun, 1,22 Prozent) ist eine weitere Variante der Swizzor-Familie. Diese Downloader versuchen neue Bedrohungen auf Rechnern zu installieren und auszuführen. Das Tückische an diesem Trojaner: Er legt einen speziellen Dateischlüssel in der Windows-Registry an, der bei jedem Windows-Neustart eine Kopie des Trojaners erstellt.
Die Top 10 schließt Gen:Adware.Heur.wq0@j4oukhei mit 1,21 Prozent der weltweiten Infektionen. Dieser Threat beinhaltet eine breite Palette von Adware-Anwendungen, insbesondere die NaviPromo-Familie.

Top Ten des BitDefender-E-Threat-Report im Oktober 2009:

Position Name Anteil in Prozent
Position Name Anteil in Prozent
1 Trojan.Clicker.CM 9,47
2 Trojan.AutorunINF.Gen 8,54
3 Win32.Worm.Downadup.Gen 5,29
4 Trojan.Wimad.Gen.1 4,90
5 Exploit.PDF-JS.Gen 4,84
6 Win32.Sality.OG 2,31
7 Trojan.Autorun.AET 2,20
8 Worm.Autorun.VHG 1,49
9 Trojan.Swizzor.6 1,22
10 Gen:Adware.Heur.wq0@j4oukhei 1,21



Pressekontakt:
BitDefender GmbH
Robert-Bosch-Str. 2
D-59439 Holzwickede

Ansprechpartner:
Hans-Peter Lange
PR-Manager
Tel.: +49 (0)2301 – 9184-330
Fax: +49 (0)2301 – 9184-499
E-Mail: presse@bitdefender.de


PR-Agentur:
Sprengel & Partner GmbH
Nisterstraße 3
D-56472 Nisterau

Ansprechpartner:
Fabian Sprengel
Tel.: +49 (0)2661 – 91260-0
E-Mail: bitdefender@sup-pr.de


* * *

About Bitdefender®
Bitdefender ist das Unternehmen hinter einer der weltweit schnellsten und effektivsten Serien international zertifizierter Internet-Sicherheits-Software. Seit dem Jahr 2001 war Bitdefender immer wieder ein Wegbereiter der Branche, der vielfach ausgezeichnete Sicherheitstechnologien entwickelt und eingeführt hat. Tag für Tag macht Bitdefender das digitale Leben für Millionen von Privat- und Geschäftsanwendern auf der ganzen Welt sicherer.

Das Unternehmen hat vor kurzem sowohl in den USA, in Großbritannien und Kontinentaleuropa eine Reihe wichtiger unabhängiger Auszeichnungen gewinnen können, darunter Empfehlungen von ConsumerSearch, Which?, Stiftung Warentest und Taenk. Die Virenschutztechnologie von Bitdefender konnte zudem Spitzenplätze in führenden Testverfahren sowohl von AV Test als auch von AV-Comparatives belegen. Für weitere Informationen über die Virenschutzprodukte von Bitdefender besuchen Sie den Pressebereich für Sicherheitslösungen. Darüber hinaus liefert Bitdefender in der Malware City die neuesten Informationen zu Sicherheitsbedrohungen, um Anwender im täglichen Kampf gegen Malware immer auf dem Laufenden zu halten.


Bitdefender Security Center
Sicherheit im Netz. Klicken Sie hier, um die aktuellsten Meldungen und Nachrichten über Cyber-Bedrohungen, Viren und Betrugsversuche zu erhalten.